Björn Behnke

Am vergangen Freitag, dem 2. März trafen sich die Vogelschützen der Ahrensböker Gill zu ihrem traditionellen Eisbein-Essen mit Vogelschützenversammlung. “Tradition muss man pflegen, Tradition muss man leben”, mit diesen Grußworten eröffnete Vogelhauptmann Michael Berlin den Abend. Neben seinen Vertretern Uwe Stüben, Magnus Mentz und Reinhard Hogreve gab Vogelhauptmann Berlin seinen Jahresbericht und begründete erneut die erstmalige Absage des Dänenvogelschießen im Herbst des vergangen Jahres. “Dieses werde sich nicht wiederholen”, so Berlin.

Die Kassenprüfung wurde vom Vogelkönig Gunnar I. Schumacher und dem 1. Ritter Walter Schmidt durchgeführt. Es gab keine Beanstandungen und der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Michael Berlin bedankte sich bei den vielen Spendern und freiwilligen Helfern.

Leider hat ein aktiver Vogelschütze im letzten Jahr die Gruppe verlassen, so dass ein Reserveschütze benannt wurde, die Gruppe von 31 Schützen zu komplementieren.

Stephan Groepler, der 2014 zum Reserveschütze ernannt wurde, musste das Aufnahmeritual über sich ergehen lassen. Er wird Heimatfest am Ladetisch 3 seine Heimat finden.

Die Zahl der Reserveschützen musste dann auch wieder auf fünf Schützen aufgestockt werden. Viele Schützen stehen auf der benannten Liste, die seit 1966 chronologisch abgearbeitet wird.

In diesem Jahr war Peter Stegemann an der Reihe. Stegemann stand seit 2006 auf der Anwärterliste.

Er musste eine mündliche Prüfung aus einem langen Fragenkatalog absolvieren. Nach bestandener Prüfung wurde der Anwärter noch von den Vogelschützen in geheimer Wahl in ihrem Kreis aufgenommen.

 

Die Vogelschützen haben starke Nachwuchssorgen. Nur noch sieben Anwärter stehen auf der Anwärterliste der Schützen. Diese Zahl beschert den Vogelhauptmann in naher Zukunft große Probleme, da die Anzahl der Vogelschützen von 31 wohl nicht mehr erreicht werden.