Am 22. März feiert die Ahrensböker Gill vun 1490 e.V. den 535 Geburtstag und schreibt somit eine große Geschichte Ahrensböks!
Noch im Jahr 1934 gab es drei Schützenvereine im Ort. Finanzielle Sorgen aller drei Verei- ne führten schlussendlich dazu, dass sich die drei Vereine schlussendlich am 22. März zu- sammen taten. Die Gründung dieses einen Vereins führte schließlich dazu, dass die Gill sich dafür entschied, den 22. März als „Tag der Gill“ zu feiern.
Seither ist viel Zeit vergangen und neben dem damaligen Brauchtum hat sich die Gill auch in den sportlichen Angeboten erweitert. Das heutige Angebot umfasst Luftgewehr und -pis- tole, KK-Gewehr, Sportpistole und auch das Bogenschießen ist seit langer Zeit fester Be- standteil des Vereins.
Der Zukunftsplan der Gill ist ganz einfach; nochmal 535 Jahre – dann sehen wir weiter! Und hier ist die Gill von der positiven Bedeutung der 535 gestärkt. Sie stellt eine Aufforderung dar, persönliche Freiheiten anzunehmen, Veränderungen im Leben willkommen zu heißen und die Lektionen zu begreifen, die das Leben bietet. So befindet sich die Gill tatsächlich in einer Phase, in der der sportliche Bereich, als auch der Brauchtumsbereich modernisiert und an das aktuelle Leben angepasst werden soll.
Hast du Interesse, zu sehen, was sich schon bei der Ahrensböker Gill getan hat oder möchtest du ein Teil der nächsten 535 Jahre sein, dann bist du herzlichen willkommen, mittwochs an den verschiedensten Trainings teilzunehmen.
Das letzte Kapitel hat dieser historische Verein jedenfalls noch lange nicht geschrieben.
Am Freitag, den 14.März 2025, fanden sich die Mitglieder und Gäste der Ahrensböker Gill in der Schützenhalle am Langendamm zusammen. Grund hierfür: die jährliche Hauptversammlung des Vereins.
Pünktlich eröffnete der erste Vorsitzende, Björn Behnke, die Veranstaltung, begrüßte die anwesenden Mitglieder, Würdenträger und Gäste. Auch anwesende Gäste ließen es sich nicht nehmen, einige Worte an die Versammlung zu richten.
So bedankte sich Frau Beythien, Bürgervorsteherin aus Ahrensbök, bei allen, die Zeit investieren in ehrenamtliche Tätigkeiten, um die Gesellschaft in Ahrensbök aufrecht zu halten.
Karin Beythien, Bürgervorsteherin von Ahrensbök, spricht bei der Jahreshauptversammlung der Ahrensböker Gill.
Tobias Maack, Vertreter der FDP Ahrensbök, spricht an, dass die Mitgliedergewinnung für alle Vereine und Verbände ein präsentes Thema sei und die Nachwuchsförderung ein großer Bestandteil dessen sein sollte. Er bedankt sich bei den Mitgliedern der Gill, dass dieses Thema ein großer Fokus sei, denn dies erhalte einen großen Teil der Tradition unserer Gemeinde. “ Das Zusammenleben in Ahrensbök lebt vor allem davon, dass die Gill sich engagiert“, stellt Tobias Maack fest.
Nach einer kurzen Stärkung durch „Ullis Partyservice“ aus Ahrensbök werden die Ehrungen vorgenommen.
Für 30 Jahre Mitgliedschaft im Norddeutschen Schützenbund wird Stephan Groepler geehrt, 25 Jahre Mitglied der Ahrensböker Gill ist Martin Köster und erhält somit die silberfarbene Vereinsnadel.
Die goldfarbene Vereinsnadel für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Ahrensböker Gill geht an Jens-Peter Kraushaar, Markus Jalas, Dirk Finnern sowie Reinhard Hogreve.
Für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft in der Ahrensböker Gill wurden Beate Körner und Jürgen Arndt geehrt.
Beate Körner nimmt ihre Ehrung entgegen.
Hiernach wendet sich erneut der erste Vorsitzende an die Versammlung. Ergänzend zu den ausliegenden Jahresberichten, möchte er die Chance nutzen, um noch einmal detaillierter auf das zurückliegende Jahr, 2024, einzugehen. Seine Worte beginnt er mit einem Zitat:
„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammen arbeiten ein Erfolg“ (Henry Ford).
Diese Worte machen die Gill aus, Erfolge sind zu erkennen, somit wäre die Zusammenarbeit gut, stellt Herr Behnke fest.
Der sportliche Bereich der Gill erhält einigen Zuspruch in der Bevölkerung, eine Mitgliedssteigerung kann festgestellt werden, jedoch steht der traditionelle Bereich des Vereins weiterhin auf wackeligen Säulen. Hier wird kurzfristig eine neues Konzept zur Mitgliederförderung notwendig. Der Gesamtvorstand ist offen für jeden, der Ideen und Vorschläge einbringen möchte, denn durch den Vorstand eingeleitete Ideen scheiterten im letzten Jahr, auf Grund mangelnder Beteiligung der Masse.
Weiterhin erläutert Herr Behnke, dass die Arbeit innerhalb des Vorstands durch strukturiertes Arbeitsmanagement geprägt sei. Man orientiere sich an dem Sprichwort: „Nicht reden, machen!“.
Wie auch seine Vorredner, ist er der Meinung, dass die Mitglieder der Gill maßgeblich an der Gestaltung des Vereinslebens beteiligt seien. So möchte er darauf Hinweisen, dass der Festausschuss jederzeit engagierte Mitglieder willkommen heißt. Interessierte können sich für weitere Informationen gern an Daniel Strehse, Vorsitzender des Festausschusses, wenden.
Zum Erhalt der Räumlichkeiten wurde ein weiterer Ausschuss ins Leben gerufen: der Sanierungsausschuss. Dieser richtet sich vor allem an die Spezialisten und Fachleute der Gill. Hauptaufgabe wird es sein, zu erörtern, wo die Probleme sind und Lösungen fallabschließend vorzulegen bzw. durchzuführen.
Für beide Ausschüsse hängen Listen am schwarzen Brett, in welchen sich die Interessierten gern eintragen können.
Hierauf folgte der Kassenbericht durch Frank Zehreis.
Hierfür sind alle Sparten der Gill die Grundlage, eine gesonderte Aufstellung aller Sparten erfolgt nicht.
So hat die Gill im ideellen Bereich zwar einen Verlust zu Verzeichnen, kann im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb jedoch auf einen Gewinn blicken. In der Gesamtbetrachtung führt dies zwar in Summe weiterhin zu einem Verlust, die Liquidität jedoch bewegt sich weiterhin in positiven Summen.
Hierfür dankt Herr Zehreis vor allem allen Förderern der Gill, welche über das gesamte Jahr mit kleineren und größeren Spenden die Gill unterstützen.
Weiterhin dankt er auch der Gemeinde Ahrensbök für die Mitwirkung, obwohl auch hier die finanzielle Lage immer schwieriger würde. „Ich fühle mich durch die Gemeinde unterstützt. Man fühlt, dass etwas für die Gill getan wird.“, richtet er seine Worte an die Politiker vor Ort.
Natürlich gilt ein großer Dank unserer Hallenwirtschaft, welche dafür verantwortlich ist, dass in diesem Bereich ein Gewinn zu erzielen war. Zusammenfassend spricht Frank Zehreis von einer jährlichen Ralley, um liquide zu bleiben. Der Verein sei auf Veranstaltungen wie das Osterfeuer angewiesen. Seinen Bericht beendet er mit den Worten des Kassenwarts Kurt Wagners aus 2003: “ Die Finanzlage war, ist und bleibt angespannt!“.
Nach diesem ausführlichen Bericht bat Kassenprüfer Daniel Fischer um die Entlastung des Gesamtvorstands, diese wurde einstimmig beschlossen.
Frank Zehreis nutzte weiterhin die Möglichkeit, den Haushaltsplan für das laufende Jahr 2025 vorzustellen.
Analog zum Jahr 2024 sei das Ziel, den Verlust in einen Gewinn umzuwandeln. Hierzu müsse vor allem die Eigenverantwortung der einzelnen Sparten gestärkt werden.
Nach acht Jahren im Amt, wird Herr Zehreis im Jahr 2026 sein Amt vollständig niederlegen. Gern möchte der das laufende Jahr nutzen, um den Haushaltsplan mit einem möglichen Nachfolger erfolgreich zu gestalten und ihn bereits mit den anfallenden Aufgaben begleitend vertraut machen. Herr Zehreis hofft, dass sich im laufenden Jahr ein Freiwilliger finden würde. Interessierte können gern auf ihn zukommen und sich über dieses wichtige Ehrenamt informieren.
Weiterhin stand eine Wahl für die Versammlung auf dem Programm. Daniel Fischer schied als Kassenprüfer aus. Neuer zweiter Kassenprüfer wurde Timo Gladen.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ konnten nun die anwesenden Mitglieder Anmerkungen vortragen.
So wurde darauf hingewiesen, dass die Schützensaison des Kreises im Mai beginnt. Die umliegenden Schützenvereine starten mit Ihren Schützenfesten. Eine große Teilnahme an den Umzügen würde sehr begrüßt werden.
Weiterhin meldete sich Jens-Dieter Strehse in seiner Funktion als stellv. Leitung der Vogelschützen zu Wort. Er berichtet, dass die Brauchtumssparte dabei sei, sich neu aufzustellen. Der Zukunftsplan: Infrastrukturänderungen am Tempel, um Vermietungen auch hierher zu erweitern.
Jeanette Schulz, Pressesprecherin der Ahrensböker Gill, wies noch einmal dringlichst darauf hin, dass die Mitglieder und einzelne Sparten herzlich dazu eingeladen sind, mit Input aus dem Vereinsleben auf sie zuzukommen, um dieses größer in der Presse streuen zu können.
Zudem ergreift Daniel Fischer das Wort. Kürzlich wurden veraltete Pokale des Vereins aussortiert. Mitglieder haben nun für kurze Zeit die Möglichkeit, diese in der Halle einzusehen und sich welche zu sichern, bevor die Pokale entsorgt würden.
Als Vertreterin des Festausschusses weist Jeanette Schulz auf das bevorstehende Osterfeuer hin. Damit den Kindern der Gemeinde wieder ein bunter Suchspaß garantiert werden könne, sei der Festausschuss auf Spenden angewiesen. Wer sich hier materiell oder finanziell beteiligen möchte, kann sich gern telefonisch bei Frau Schulz ankündigen – vielen Dank für alle Senden, die uns bereits erreicht haben!
Die Ahrensböker Gill bedankt sich bei allen Teilnehmenden, Spendern und Freunden der Gill. Der Verein freut sich auf das Jahr 2025, weiterhin sportliche Erfolge zu feiern, aber auch das Zusammenleben innerhalb der Gemeinde weiterhin zu prägen.
das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu. Die Ahrensböker Gill blickt zurück auf ein Jahr voller Emotionen und Highlights, welche wir mit Euch erleben durften. In dieser besinnlichen Zeit kommt es nun schließlich zu unserem letzten Highlight eines jeden Schützenjahres – das Silberhirschschießen! Wir möchten Euch und Eure Familien einladen, den 26.12.2024, gemeinsam mit vielen weiteren Mitgliedern unseres Vereins zu verbringen.
Wir starten den Schießbetrieb ab 10:00Uhr, geschossen werden kann bis 12:00Uhr. Die glücklichen Gewinner werden dann in unserer Siegerehrung ab 13:00Uhr verkündet und gefeiert.
Wir freuen uns auf viele fröhliche Teilnehmer, tolle Gespräche und einen gebührenden Abschluss des Jahres 2024 mit Euch!
v.l.n.r. Sina Stegemann, Vogelkönig Peter Stegemann, Kronprinzessin Neele Hamdorf, Scheibenkönig Carsten Weiß und seine Frau Kirstin.
Vergangenen Samstag, den 30.11.2024 luden die Könige der Ahrensböker Gill zum Höhepunkt eines Königsjahres – dem traditionellen Königsball.
Im festlich geschmückten Saal kamen die Vereinsmitglieder, Familie und Freunde des diesjährigen Königsballs zusammen, um Carsten I. und Peter III. zu feiern. Nach einer herzlichen Willkommensrede, in der sich beide Könige insbesondere bei den vielen Helfenden sowie Spendenden bedankten, konnte sich die elegante Gästeschar über ein leckeres Buffet mit großer Auswahl freuen.
Gestärkt konnte der Abend nun beginnen. Die Könige der Gill und alle anwesenden Könige der weiteren Vereine eröffneten die Tanzfläche. Bei guter Laune wurde getanzt und gesunden – die Polonäse nach Blankenese durfte natürlich nicht fehlen!
Highlight war, wie immer, die reichhaltige Tombola! Mit dem Versprechen „jedes zweite Los gewinnt“, konnte viel Spannung aufgebaut werden. Neben kleineren Preisen, wie Spirituosen, Kerzenständern, Gutscheinen von Betrieben aus dem Ort sowie Makitageräten, gab es in diesem Jahr sechs Hauptpreise zu gewinnen.
Heiß begehrt waren der Bosch Akku-Rasenmäher, eine Heißluftfritteuse, ein Gasgrill, ein E-Scooter sowie ein Bild des Schützenbruders Christian Potrafky. Der große Hauptpreis, eine Perlenkette im Wert von Rund 4.000,00EUR, stand im Fokus.
Anina Jalas, Gewinnerin der Perlenkette, mit den Königen Carsten I. sowie Peter III.Gruppenbild aller Hauptpreisgewinner
Die Gewinner und alle weiteren Gäste feierten ausgelassen bei guter Stimmung mit den herzlichen Gastgebern.