Kategorie: Brauchtum

  • Dänenvogelschießen 2026 – gelebte Tradition und freundschaftliches Miteinander

    Auch in diesem Jahr stand bei der Ahrensböker Gill wieder das traditionelle Dänenvogelschießen auf dem Programm. Eine Veranstaltung, die seit vielen Jahren für Geselligkeit, Gemeinschaft und die Verbundenheit über Grenzen hinweg steht.

    Auch wenn inzwischen leider keine dänischen Schützinnen und Schützen mehr am Dänenvogelschießen teilnehmen, hält die Ahrensböker Gill bewusst an dieser besonderen Tradition fest. Denn der Name und die Geschichte der Veranstaltung erinnern an eine Zeit, in der Begegnungen zwischen Menschen aus Deutschland und Dänemark ein wichtiges Zeichen für internationale Freundschaft, Verständigung und Zusammenhalt waren. Diese Werte sind heute aktueller denn je.

    Bei bestem Schützenwetter fanden sich zahlreiche Teilnehmer und Gäste ein, um gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen. Es wurde konzentriert gezielt, kräftig angefeuert und natürlich auch ausgiebig miteinander geklönt. Die gute Beteiligung und die fröhliche Stimmung zeigten einmal mehr, dass solche traditionsreichen Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil unseres Vereinslebens sind.

    Am Ende konnten sich einige Schützen über besondere Erfolge und die begehrten Pokale freuen:

    Gesamtsieger: Hubert Lindau
    Rumpf: Holger Christofzyk
    Ehrenscheibe der Könige: Timo Gladen
    Gröbel-Alm-Pokal: Frank Zehreis
    Hot-Dog-Preis: Jan Dwaronat

    Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

    Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des Dänenvogelschießens beigetragen haben. Gerade solche Tage zeigen, wie lebendig Vereinsleben sein kann: Tradition bewahren, Gemeinschaft erleben und dabei gemeinsam eine gute Zeit haben.

    Die Ahrensböker Gill freut sich schon auf das nächste Dänenvogelschießen – und darauf, diese schöne Tradition auch in Zukunft mit Leben zu füllen.

    Gut Schuss!

  • Heimatfest 2026: Rückblick auf eine starke Gemeinschaft

    Heimatfest 2026: Rückblick auf eine starke Gemeinschaft

    Bei der diesjährigen Abrechnungsversammlung zum Heimatfest blickte die Gill auf ein ereignisreiches und gelungenes Festjahr zurück. Nach der Begrüßung durch die Hauptleute wurde die Tagesordnung einstimmig genehmigt. Bei einem gemeinsamen Imbiss bestand anschließend Gelegenheit zum Austausch und zum geselligen Beisammensein.

    Ein Fest lebt von seiner Gemeinschaft

    In ihrem Rückblick betonte der Vorsitzende, Björn Behnke, dass das Heimatfest auch in diesem Jahr von einem starken Gemeinschaftsgefühl geprägt war. Die internen Veranstaltungen und Programmpunkte wurden gemeinsam erlebt und gestaltet. Aufgaben wurden übernommen, spontane Umplanungen flexibel aufgefangen und Herausforderungen ohne lange Diskussionen gemeinsam gelöst.

    „Das ist keine Selbstverständlichkeit – das ist Gillkultur.“

    Gerade dieser Zusammenhalt sei eine der großen Stärken des Heimatfestes. Ein Fest dieser Größe lebt von Menschen, die Verantwortung nicht nur übernehmen, sondern diese auch tragen.

    Gleichzeitig wurde auch eine wichtige kritische Frage angesprochen: Noch immer lastet ein großer Teil der Arbeit auf zu wenigen Schultern. Viele verlassen sich auf die gleichen engagierten Helferinnen und Helfer. Das ist menschlich nachvollziehbar, auf Dauer aber weder fair gegenüber denjenigen, die besonders viel leisten, noch gegenüber der gesamten Gill.

    Verantwortung sei kein Privileg einzelner, sondern etwas, das als Gemeinschaft geteilt werden sollte.

    Tradition bewahren und gleichzeitig weiterentwickeln

    Warum wird eigentlich so viel Arbeit für ein Wochenende investiert? Die Antwort liegt auf der Hand: Das Heimatfest ist weit mehr als die Veranstaltung selbst. Es geht darum, Tradition lebendig zu halten – nicht als Museum, sondern als etwas, das sich weiterentwickelt.

    Diese Weiterentwicklung war beim Heimatfest 2026 deutlich zu spüren. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt wurden beispielsweise Lösungen für die Herausforderungen rund um die Durchführung von Festumzügen gesucht und wichtige Fragen geklärt. Besonders erfreulich war die Unterstützung aus der Bevölkerung: Straßenabsperrungen wurden auch von Menschen übernommen, die gar keine direkte Verbindung zur Gill haben.

    Ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde!

    Natürlich gibt es bei einzelnen Programmpunkten noch Verbesserungspotenzial. Umso wichtiger war der Dank an alle, die organisiert, mitgezogen und sich flexibel auf neue Situationen eingestellt haben.

    Denn das Heimatfest ist nicht nur ein Ablaufplan. Es sind vor allem die Menschen, die es gestalten und durchführen, die das Fest zu dem machen, was es ist.

    Auch die Planungen für 2027 laufen bereits. Erste Gespräche mit dem Zeltwirt wurden geführt. Dabei soll sich das Heimatfest weiterentwickeln, gleichzeitig aber realistisch und für alle Beteiligten machbar bleiben.

    Scheibenschützen und Vogelschützen ziehen Fazit

    Auch die Schützen blickten auf ein gelungenes Heimatfest zurück.

    Der Scheibenhauptmann bedankte sich insbesondere bei den Schützen für ihre Disziplin und das konzentrierte Schießen. Außerdem wurde die Kostenaufstellung für die Beschaffungen rund um die Scheibenschützen vorgestellt.

    Der Vogelhauptmann bezeichnete das Schießen 2026 als klassisch, lebhaft, agil und diszipliniert. Eine kleine Kritik durfte dabei natürlich nicht fehlen: Der Vogel war in diesem Jahr nicht ganz zur Zufriedenheit aller – insbesondere das verwendete Holz sorgte für Gesprächsstoff.

    Der Königstanz fand in diesem Jahr erstmals unter freiem Himmel statt. Dabei lief verständlicherweise noch nicht alles reibungslos, gleichzeitig wurde deutlich, dass dieser Programmpunkt Potenzial für die Zukunft bietet.

    Vogelkönig Karsten Buck stellt jedoch -unter Zustimmung des Scheibenkönigs Oliver Fischer- klar, dass dem Königspaar die neue Version gefallen hat und mögliche Missverständnisse nicht aufgefallen seien. 

    Einig war man sich dagegen beim Blick auf den Tempel: Er lebt, wird verändert und modernisiert und bleibt damit eines der besonderen Juwelen des Heimatfestes – nicht zuletzt wegen seiner einzigartigen natürlichen Bühne.

    Auch bei Vogel- und Scheibenschützen wächst der Wunsch nach einer engeren Zusammenarbeit und einer möglichen weiteren Zusammenführung.

    Zahlen und Fakten

    Natürlich durfte bei einer Abrechnungsversammlung auch der Blick auf die Finanzen nicht fehlen.

    Der Kassenwart stellte die Zahlen des Heimatfestes vor. Die Einnahmen lagen bei mehr als 3.000 Euro. Trotz hoher Ausgaben konnte das Fest mit einem Plus von 815 Euro abgeschlossen werden.

    Gleichzeitig wurden einige Bereiche mit weiterem Potenzial benannt. Dazu gehören unter anderem die Werbung am Festplatz sowie der Tortenverkauf. Auch bei den Nebenkosten gibt es Möglichkeiten, künftig noch genauer hinzuschauen.

    Insgesamt zeigt die Abrechnung: Das Heimatfest steht finanziell auf soliden Beinen – und gleichzeitig gibt es Stellschrauben, an denen weiter gearbeitet werden kann.

    Ehrungen und Pokalvergabe

    Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem die erfolgreichen Schützinnen geehrt.

    Die Könige erhielten die begehrten Adler-Pokale

    Die nächsten Termine

    Auch nach dem Heimatfest bleibt der Terminkalender gut gefüllt. Folgende Veranstaltungen stehen bereits an:

    • 12.09.2026: Dänenvogelschießen
    • 13.09.2026: Kreiskönigsschießen
    • 26.09.2026: Drei-Städte-Schießen
    • 17.10.2026: Oktoberfestschießen

    Ausblick auf den Königsball

    Zum Abschluss ging es noch um den bevorstehenden Königsball.

    Karsten Buck freut sich auf einen schönen Abend mit vielen Gästen und wünscht sich eine ausgelassene Party. Die Besucher dürfen sich auf ein bis zwei kleine Überraschungen und einige Änderungen zum Schmunzeln freuen. Außerdem wird es eine große Tombola geben.

    Wer noch keine Einladung erhalten hat, muss sich keine Sorgen machen – diese wird noch verteilt. Über Spenden für die Tombola freut sich das Organisationsteam selbstverständlich sehr. Dabei gilt: Jede Spende ist willkommen und soll im Rahmen der eigenen Möglichkeiten erfolgen.

    Vor allem aber steht die Freude auf einen gemeinsamen Abend im Mittelpunkt. Wir freuen uns auf unser Königspaar und hoffen auf viel Spaß, gute Stimmung und einen rundum gelungenen Königsball!

    Danke an alle Helferinnen und Helfer

    Der Rückblick auf das Heimatfest 2026 hat einmal mehr gezeigt: Ein solches Fest funktioniert nur, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.

    Deshalb gilt unser besonderer Dank allen, die geplant, organisiert, aufgebaut, abgesichert, durchgeführt, spontan umdisponiert, geholfen und mitgefeiert haben.

    Ein besonderer Dank geht außerdem an Thomas für die Organisation rund um den Festumzug sowie an alle Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrer Unterstützung zum Gelingen des Heimatfestes beigetragen haben.

    Das Heimatfest lebt von dieser Gemeinschaft. Und genau diese Gemeinschaft wollen wir auch in Zukunft bewahren, stärken und weiterentwickeln.

  • Heimatfest 2026: die neuen Könige stehen fest!

    Drei Tage dauerte das Heimatfest in Ahrensbök, bevor die Ahrensböker Gill ihre neuen Könige krönen konnte. 

    Nachdem Freitag mit einem Gästevogelschießen und der Schlagerparty gestartet wurde, ging es Samstag ins große Programm für die Schützen. Am Morgen trafen sich die Schützen bereits früh, um ihren Scheibenkönig Timo Gladen abzuholen. Nach einem tollen Frühstück und einem Zwischenstopp beim CURA Seniorenzentrum konnte de Verein auch schon den Kronprinzen Caelan O’Shea abholen. Caelan hieß seine Schützenbrüder und -schwestern bei einem kleinen Umtrunk willkommen, bevor es für alle Schützen zum Vogelschießen kam. 

    Die Jugendlichen, wie auch die Scheibenschützen, konnten ihren jeweiligen Vogel bereits bis zum Samstag Abend vollständig abschießen. Den Rumpf bei den Scheibenschützen, und somit Platz 1 beim KK-Vogel, konnte Vadim Grebenjuk erlangen. 

    Der Sonntag startete beim Volkskönig. Nach einer tollen Bewirtung und dem plattdeutschen Gottesdienst ging es zum Mittagessen zu unserem Vogelkönig Norbert Junge. Nach der köstlichen Stärkung ging es zum Herzstück des Wochenendes: dem Festumzug durch den Ort. Der ca. 750m lange Zug begeisterte nicht nur die Schützen, sondern auch Jung und Alt aus Ahrensbök. Die Gill bedankt sich bei allen Teilnehmern für ihre Teilnahme sowie die ausgesprochen großartige Kreativität. Hiernach fanden sich die Vogelschützen wieder in ihrem Donnerbüchsentempel ein, um den Nachfolger von Norbert Junge zu ermitteln, während die Scheibenschützen die Gäste zum Tortenessen, Pokal- oder Gästevogelschießen begrüßten.

    Um 19:30 Uhr war es so weit, der Rumpf des traditionellen Holzvogels ist gefallen, der neue König somit ermittelt. 

    Zu Beginn der Proklamation bedanken sich die beiden Hauptmännern vor allem bei den Gästen des Heimatfestes, ohne sie wäre es nicht so bunt und vielfältig, wie es ist.

    Zu erst konnten sich die Jugendlichen des Vereins über würdige Nachfolger freuen. 2. Ritter Finlay und 1. Ritter Leonie können sich über Kronprinz Anton freuen. 

    Neuer Scheibenkönig wurde Oliver Fischer, mit ihm freuen sich der 1. Ritter Gunnar Schumacher und 2. Ritter Dirk Samelin. Ebenso spannend war es bei den Vogelschützen. 2. Ritter wurde Christian Potrafky, der 1. Ritter Tim Jalas. Gemeinsam feiern sie den Vogelkönig Karsten Buck.

    Aber auch ein neuer Volkskönigin regiert in Ahrensbök. Bereits zum zweiten Mal – nach 2008 – kann sich Mario Zschäpe über die Königswürde freuen. 

    Nach der Proklamation lud die Ahrensböker Gill zur ersten Open Air Königsparty im Donnerbüchsentempel ein. Hier wurden nicht nur die neuen Würdenträger des Vereins, sondern auch alle weiteren Gewinner gefeiert. 

    Die Ahrensböker Gill gratuliert allen Gewinnern und freut sich auf ein tolles gemeinsames Schützenjahr 2026/2027.

  • Vereinsmeisterschaft im Vorderladerschießen der Ahrensböker Gill

    Bei bestem Frühlingswetter fand am 09. Mail 2026 die Vereinsmeisterschaft im Vorderladerschießen der Ahrensböker Gill vun 1490 statt. Zahlreiche Mitglieder kamen zusammen, um ihr Können mit den historischen Vorderladerwaffen unter Beweis zu stellen und einen spannenden Wettkampftag in geselliger Atmosphäre zu erleben.

    Ab Mittag herrschte auf dem Schießstand reges Treiben. Die Teilnehmer präsentierten sich hoch motiviert und bestens gelaunt. Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand vor allem die Gemeinschaft im Mittelpunkt – ganz im Sinne der langen Tradition der Gill. Das sonnige Wetter sorgte zusätzlich für ideale Bedingungen und trug zu einer rundum gelungenen Veranstaltung bei.

    Im Verlauf des Tages entwickelten sich spannende Wettkämpfe, bei denen Präzision, Konzentration und Erfahrung gefragt waren. Am Ende setzte sich Tim Jalas mit einer starken Leistung durch und sicherte sich den Titel des Vereinsmeisters im Vorderladerschießen. Darüber hinaus wurde Tim Jalas auch als Gesamtsieger des Tages ausgezeichnet.

    Auch die weiteren Wettbewerbe boten spannende Entscheidungen. Den Sieg beim Keilerschießen errang Jan Dwaronat. Die begehrte Ehrenscheibe konnte sich Magnus Mentz sichern. Im beliebten Biathlon-Wettbewerb bewies Peter Stegemann Ausdauer und Treffsicherheit und sicherte sich hier den ersten Platz.

    Der Verlauf der Meisterschaft war sehr zufriedenstellend. Besonders hervorgehoben wurden die große Teilnehmerzahl, die kameradschaftliche Stimmung sowie die Begeisterung für das traditionelle Schützenwesen. Mit vielen guten Gesprächen und zufriedenen Gesichtern klang der Wettkampftag am Nachmittag in geselliger Runde aus.